Wie alles anfing
Angefangen hat Monkly nicht mit einem Businessplan, sondern mit Frust. Meine Frau und ich wollten einfach einen Ort, an dem unser gemeinsames Leben zusammenläuft. Termine, Aufgaben, Einkäufe, all die kleinen Dinge, die einen Haushalt ausmachen.
Also haben wir getestet, und zwar viel. Es gibt durchaus Apps, die sich extra an Familien und Haushalte richten. Nur konnten die meisten am Ende doch nur diese eine Sache, und dann oft nicht mal die richtig. Einzelne Funktionen waren unschön gelöst oder von der Logik her einfach verwirrend.
Selbst die kleinen Dinge waren erstaunlich kompliziert. Es gab Listen-Apps, bei denen man erst festlegen musste, was für eine Liste das eigentlich sein soll, und sich in das ganze System einarbeiten musste, bevor man „Milch“ notieren konnte. Für etwas, das eigentlich gar keine Anleitung braucht.
Und die Alternative war genauso mühsam: für jeden Bereich eine eigene App, zehn Logins, Zettel am Kühlschrank, und trotzdem das Gefühl, den Überblick zu verlieren.
Also bauen wir es selbst
Irgendwann kam der Gedanke, der alles verändert hat: Das können wir doch besser. Und ich bin ohnehin Entwickler.
Statt die nächste App zu testen, habe ich 2024 angefangen, unsere eigene zu bauen. Die erste Zeile Code statt der nächste Download. Von da an war klar, ich baue die Haushalts- und Familien-App, die wir uns selbst gewünscht hätten. Eine, die alles kann, was zum Organisieren eines gemeinsamen Alltags dazugehört.
Ich baue die App, die wir uns selbst gewünscht hätten. Und wir benutzen sie jeden Tag.
Was Monkly ist
Monkly ist der ruhige Ort für alles, was zu einem Haushalt gehört. Kalender, Aufgaben, Listen und vieles mehr, in einer App, ohne zehn Logins und ohne Zettel am Kühlschrank.
Nicht überladen, nicht laut, keine grellen Badges und keine Meldungen, die ständig nach Aufmerksamkeit schreien. Wir glauben, Organisation darf leise sein. Du öffnest die App, siehst was ansteht, und machst sie wieder zu.
Warum uns Datenschutz wichtig ist
Eine Sache war von Anfang an klar: Eure Daten bleiben bei euch. Wir alle kennen die Geschichten darüber, was passiert, wenn Daten gestohlen werden, und was sich danach damit anstellen lässt.
Für eine App, die den ganzen Alltag einer Familie kennt, ist das kein Detail, sondern das Fundament. Deshalb liegen die Server in Deutschland, und eure Daten gehören euch, nicht uns und niemandem sonst.
Warum „Monkly“?
Der Name hat zwei kleine Seelen. Zum einen den inneren Monk, diese heimliche Liebe zur Ordnung, die wir alle ein bisschen haben. Zum anderen den Mond, für alles, was mit Kalender und dem Rhythmus eines Tages zu tun hat.
Aus Ordnungsliebe und Kalender wurde Monkly. Der Name ist geblieben, weil er von Anfang an einfach gepasst hat.
Wohin Monkly geht
Monkly soll auf jedem Gerät laufen, das bei euch zu Hause eine Rolle spielt. Auf dem Handy, dem Tablet und im Browser, egal wo ihr gerade seid.
Auf einen Teil freue ich mich besonders, er heißt Board. Stell dir ein Display an der Wand vor, das auf einen Blick zeigt, was heute ansteht, wer was übernimmt, dazu das Wetter und alles, was für euch wichtig ist. Frei einrichtbar, wie ein Mittelpunkt für den ganzen Haushalt. Wir wollen Monkly so weit öffnen, dass es sich mit Smart-Home-Systemen verbindet, und planen sogar eigene Boards für die Wand.


